Nach der I/O 2026 hat Google die Nutzungsbedingungen für die Gemini-App umgestellt. Anstatt einer simplen Anzahl an erlaubten Prompts gilt nun ein rechenbasiertes Limit. Dein Kontingent frischt sich zwar alle fünf Stunden auf, bis das Wochenlimit erreicht ist, doch der tatsächliche Verbrauch hängt jetzt von der Komplexität deiner Anfragen ab. Wer große Dateien hochgeladen oder Videos generiert hat, stand oft schnell im Trockenen. Nach deutlicher Kritik steuert Google nun nach.
Obergrenze für einzelne Prompts bei Gemini 3.1 Pro
Bisher konnte eine einzige komplexe Anfrage - etwa die Analyse eines gigantischen Code-Repositories oder eines sehr langen Dokuments - dein gesamtes Kontingent auf einen Schlag leeren. Google zieht hier nun eine Grenze ein. Wenn du das Modell Gemini 3.1 Pro nutzt, greift ab sofort eine feste Obergrenze für den Ressourcenverbrauch pro Prompt. Das schützt dein Limit vor der sofortigen Erschöpfung durch einen einzelnen, extrem rechenintensiven Task und lässt dir mehr Spielraum für den Rest des Tages.
Fehlerhafte Anfragen bleiben gratis
Ein weiteres Problem der ersten Tage war der Umgang mit Systemfehlern. Zuvor kostete dich ein fehlgeschlagener Prompt wertvolle Quota. Google hat nun klargestellt, dass eigene Systemfehler ab sofort nicht mehr auf deine Kappe gehen. Wenn eine Anfrage abbricht oder nicht erfolgreich generiert wird, behältst du dein Kontingent. Abgerechnet werden ausschließlich erfolgreich abgeschlossene Prompts.
Flash-Lite kostet keine Quota mehr
Wenn du für schnelle, einfache Textaufgaben nicht das größte Modell brauchst, gibt es eine spürbare Entlastung. Prompts, die du an Gemini 3.1 Flash-Lite stellst, sind ab sofort komplett befreit von den Limits und verbrauchen keine Quota mehr.
Zusätzlich merkt sich die App deine Modellauswahl dauerhaft für künftige Sitzungen. Das System wechselt nur dann noch automatisch auf ein leichteres Modell, wenn du ein hartes Limit erreicht hast und ein Fallback nötig wird.
Bugfix für Omni-Videos und besseres Tracking
Ein serverseitiger Fehler sorgte in der vergangenen Woche dafür, dass Nutzer der teureren Google AI Ultra-Abos ihr gesamtes Kontingent bereits nach ein oder zwei generierten Omni-Videos aufgebraucht hatten. Dieser Bug ist behoben. Als Ausgleich hat Google die Anzahl der möglichen Omni-Generierungen für Ultra-Nutzer direkt verdoppelt.
Da aufwendige Aufgaben wie "Deep Research" enorm viel Rechenleistung fordern, reicht das bisherige, eher grobe Dashboard oft nicht mehr aus. Google plant daher in Kürze die Einführung detaillierter Nutzungsübersichten und rechtzeitiger Benachrichtigungen, damit du deinen Verbrauch transparenter überwachen und steuern kannst.
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