Offener Brief fordert EU-Alternativen zu X - Elon, hörst Du die Signale?

Michi Neumann • 21.01.2026
2 Min. Lesezeit • 0 Kommentare
Offener Brief an EU-Kommissionspräsidentin: Rufe nach europäischen Alternativen zu X werden lauter. Was bedeutet das für die Tech-Zukunft?
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Elon Musk hat es mal wieder geschafft. Nicht nur, dass er mit seinen neuesten Eskapaden regelmäßig für Kopfschütteln sorgt, jetzt fordern sogar deutsche Politiker öffentlich eine europäische Alternative zu X (ehemals Twitter). Konkret geht es um einen offenen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Die Forderung ist klar: Europa soll unabhängiger von US-Tech-Konzernen werden. Besonders im Fokus steht dabei X, das seit der Übernahme durch Musk nicht nur inhaltlich fragwürdig geworden ist, sondern auch europäische Werte wie Transparenz und Meinungsfreiheit immer weniger zu berücksichtigen scheint.

Die Unterzeichner des Briefes argumentieren, dass eine europäische Plattform nicht nur eine technologische, sondern auch eine politische Notwendigkeit sei. Es gehe darum, die digitale Souveränität Europas zu stärken und eine Plattform zu schaffen, die sich an europäischen Gesetzen und Werten orientiert.

Klar, der Ruf nach einer europäischen Alternative ist nicht neu. Doch die Dringlichkeit scheint zuzunehmen. Ob die EU tatsächlich in der Lage ist, eine konkurrenzfähige Plattform aus dem Boden zu stampfen? Schließlich hat Europa in der Vergangenheit nicht gerade mit Tech-Innovationen geglänzt.

Aber vielleicht ist es ja auch ein Weckruf für Musk. Vielleicht sollte er sich mal fragen, ob seine Vision von X wirklich mit den Vorstellungen der Europäer übereinstimmt. Oder ob er nicht doch lieber weiterhin mit seinen Raketen ins All fliegt, während Europa sich nach Alternativen umsieht. Die Zeichen stehen jedenfalls auf Sturm.

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