Instagram auf dem iPad: Der ewige Treppenwitz von Meta
Noch immer keine native Instagram-App fürs iPad - trotz neuer Gerüchte und wachsender Nutzerkritik bleibt Meta inaktiv.
Bildquelle: Mariia Shalabaieva | unsplash
2 Min. Lesezeit
Es ist 2025, und wir können Raketen fliegen und KI auf Smartphones ausführen. Aber was weiterhin fehlt? Eine native Instagram-App fürs iPad. Während Konkurrenten wie TikTok schon längst optimierte Tablet-Versionen am Start haben und Google mal eben Gemini an die größere iPad-Oberfläche anpasst, bleibt Meta beim Thema iPad-App auffällig still.
Letzten Monat flackerte kurz Hoffnung auf: Angeblich - so das Gerücht - wolle Meta angesichts eines möglichen TikTok-Aus in den USA (das mittlerweile so oft verschoben wurde, dass es langsam als Comedy-Plot taugt) endlich auch die iPad-Community bedienen. Schließlich wäre das die Gelegenheit, Nutzern eine Alternative zu bieten - mit besserem Bildschirm, mehr Platz für Reels und Stories und einer sinnvollen UI. Doch bisher ist: nichts passiert.
Stattdessen müssen Nutzer entweder zur aufgeblähten iPhone-App greifen, die auf dem iPad so wirkt, als hätte man ein 12,9-Zoll-Display mit einer Lupe bedient - oder auf den Browser ausweichen, der immerhin etwas komfortabler geworden ist, aber weiterhin keinen Ersatz für eine echte App darstellt.
Dass Meta es nicht schafft oder nicht will, eine native iPad-App zu liefern, wirkt wie eine Mischung aus Ignoranz und Prioritätenverwirrung. Schließlich geht es hier nicht um ein Nischenbetriebssystem, sondern um Millionen iPad-Nutzer weltweit - viele davon im Kreativbereich, also genau der Zielgruppe, die Instagram lange bedient hat.
Der Fairness halber: Meta hat in der Vergangenheit betont, dass das iPad keine Priorität habe, weil "nicht genug Nutzer danach fragen". Das ist etwa so, als würde man keine Garage bauen, weil die Leute ihr Auto bislang halt draußen parken. Die Nachfrage ergibt sich oft erst aus einem passenden Angebot.
Wer ernsthaft versucht, Reels zu schneiden oder Storys mit Templates zu basteln, wird weiterhin schmerzhaft an die Grenzen der aktuellen iPhone-Version erinnert. Und fragt sich zum x-ten Mal: Wie lange soll das eigentlich noch so weitergehen?
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