Microsoft-Nutzer berichteten in den letzten Wochen über ein nerviges Problem: Beim Schreiben von E-Mails in Outlook für Windows schoss die CPU-Last plötzlich auf 30 bis 50 Prozent hoch - wir berichteten. Jetzt hat Microsoft offiziell bestätigt, dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt - und immerhin eine Lösung angekündigt. Aber Achtung: Die hilft nicht jedem sofort.
Betroffen ist das klassische Outlook, also die aktuell noch am weitesten verbreitete Version. Durch die erhöhte Prozessorlast stieg nicht nur der Stromverbrauch. Auf Notebooks führte das Problem auch zu einer deutlich verkürzten Akkulaufzeit - ein echter Nachteil für alle, die unterwegs arbeiten.
Microsoft hat den zugehörigen Supportartikel mittlerweile aktualisiert. Eine genaue Erklärung, warum Outlook plötzlich die CPU verheizt, bleibt das Unternehmen allerdings schuldig. Stattdessen gibt es nun konkrete Zeitpläne für einen Fix, je nach genutztem Release-Kanal:
- Beta Channel: Version 2505 Build 18822.15000 ab Anfang Mai
- Current Channel Preview: Version 2505 Build 18827.20000 ab Mitte Mai
- Current Channel: Version 2505 Build 18827.20000 ab Ende Mai
Wer Outlook im Semi Annual Channel nutzt, muss sich hingegen weiter gedulden. Für diesen Kanal gibt es aktuell noch keine Lösung. Besonders bitter: Microsoft hatte Anwender ursprünglich sogar dazu geraten, genau dorthin zu wechseln, um dem Problem kurzfristig zu entkommen. Jetzt holt die CPU-Last die Nutzer auch dort wieder ein.
Die Lektion? Wer Outlook auf einem Notebook intensiv nutzt, sollte die Augen nach Updates offenhalten - oder sich auf eine kürzere Akkulaufzeit einstellen, bis die Korrekturen breit verfügbar sind.
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