OpenAI bringt GPT-4o zurück - nach Nutzerprotesten
OpenAI reagiert auf Kritik und bringt GPT-4o zurück in ChatGPT - nach nur zwei Tagen ohne Auswahlmöglichkeit.
Bildquelle: Mariia Shalabaieva | unsplash
1 Min. Lesezeit
Nur zwei Tage hat OpenAIs „Experiment“ ohne GPT-4o gedauert. Anfang der Woche ersetzte das Unternehmen kurzerhand alle auswählbaren Modelle in ChatGPT durch GPT-5. Das neue Modell sollte Standard werden - Punkt. Die Reaktion der Community? Sagen wir: weniger begeistert.
In Foren, auf X und Reddit hagelte es Beschwerden. GPT-5 sei zwar schnell und präzise, aber vielen zu nüchtern. Manche Nutzer gingen noch weiter und beschrieben den Wechsel, als hätten sie „einen Freund verloren“. Gemeint war natürlich GPT-4o, das für viele als kreativer und umgänglicher galt.
Sam Altman selbst bestätigte schließlich auf X, dass Plus-Abonnenten GPT-4o ab sofort wieder nutzen können. Ob das dauerhaft so bleibt, will OpenAI vom tatsächlichen Nutzungsverhalten abhängig machen. Mit anderen Worten: Wer 4o behalten will, sollte es jetzt möglichst oft anklicken.
Der schnelle Rückzieher zeigt, wie sensibel das Verhältnis zwischen KI-Anbietern und ihrer Community inzwischen ist. OpenAI hat gelernt - oder zumindest reagiert -, dass „Wir wissen, was am besten für euch ist“ bei einer zahlenden Nutzerbasis nicht unbedingt gut ankommt. Ob GPT-5 sich langfristig durchsetzt, hängt nun nicht nur von der Technik ab, sondern auch davon, ob es irgendwann lernt, ein bisschen weniger wie ein Roboter zu klingen.
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