Der nächste Ton aus Mountain View: Google Gemini soll Musik generieren

Nadine Decker • 23.01.2026
2 Min. Lesezeit • 0 Kommentare
Google Gemini bekommt wohl bald eine Musik-KI, basierend auf dem Lyria-Modell. Der Quellcode der App verrät erste Details zur spannenden Integration ins Chatbot-Erlebnis.
Gemini Google

KI-Bilder sind aus den gängigen Chatbots nicht mehr wegzudenken. Bei Audio-Inhalten aber hielt sich Google bislang vornehm zurück. Doch das ändert sich wohl bald! Schaut man sich aktuelle Hinweise im Quellcode der Google-App an, deutet alles darauf hin: Der Konzern plant, Musikgenerierung direkt in Gemini zu integrieren. Ein spannender Schritt, den viele von uns schon erwartet haben.

Technisch setzt Google dabei auf das KI-Modell Lyria. Das kennst du vielleicht schon: Google nutzt es bereits im Hintergrund für YouTube Shorts und auch bei der Videogenerierung mit Veo. Der große Unterschied ist jetzt aber: Lyria arbeitet nicht mehr nur versteckt, sondern soll eine eigene Benutzeroberfläche direkt in Gemini bekommen. Stell dir vor: Du kannst dann direkt in deinem Chatbot neue Klänge erschaffen.

Deine generierten Audiodateien landen dann übrigens ganz ordentlich im Bereich „Meine Inhalte“. Dort, wo du auch schon andere Gemini-Kreationen findest. Im Quellcode sind sogar spezifische Einträge für eine eigene Kategorie namens „Musik“ aufgetaucht. Das signalisiert ganz klar: Google will hier nicht nur ein kleines Feature einbauen. Es geht um eine zentrale Verwaltung für all deine KI-Kompositionen. Klingt nach einer sauberen Sache, oder?

Ganz ohne die üblichen Google-Nebengeräusche kommt die Sache allerdings nicht aus. Der Quellcode enthält nämlich auch Textbausteine, die auf diverse Einschränkungen hindeuten. Sind diese technischer Natur? Hängen sie vielleicht mit den leidigen Urheberrechten zusammen? Oder wird die Funktion gar an bestimmte Abo-Modelle wie Gemini Advanced gekoppelt? Das lässt sich aus den vorliegenden Daten noch nicht eindeutig herauslesen. Wir werden sehen, welche Haken die Sache am Ende hat. Auch wann Google die Funktion wirklich für alle ausrollt, bleibt vorerst offen. Aber klar ist: Es bewegt sich etwas!

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