Passfotos nur noch digital - dm startet neuen Cloud-Service

Christian Palm • 04.05.2025 · 2 Min. Lesezeit
Seit dem 1. Mai 2025 dürfen Passfotos für Ausweisdokumente nur noch digital übermittelt werden. dm bietet dafür einen neuen Cloud-Service mit Behördenzugriff.
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Passfotos gibt's ab sofort nur noch digital. Seit dem 1. Mai 2025 gilt in Deutschland: Wer ein neues Ausweisdokument beantragt, muss ein biometrisches Lichtbild digital übermitteln lassen - das klassische Passbild zum Mitnehmen hat ausgedient.

dm reagiert darauf mit einem neuen Service für 5,95Euro. In teilnehmenden Filialen können Kundinnen und Kunden biometrische Passfotos erstellen lassen, die den neuen gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Das Bild wird nicht mehr ausgedruckt, sondern in einer zertifizierten Cloud gespeichert. Behörden greifen über einen individuell generierten Data-Matrix-Code darauf zu.

Der Vorteil: Das Foto kann bis zu sechs Monate lang für mehrere Dokumente verwendet werden. Wer den Code verliert, schaut allerdings in die Röhre - eine Neuausstellung ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich, das Foto muss neu aufgenommen werden. Nach Ablauf der Frist wird das Bild automatisch gelöscht.

Für den Übergang druckt dm das Foto bis Ende Juli 2025 weiterhin zusätzlich aus. Das ergibt Sinn, da nicht alle Bürgerämter schon technisch auf dem neuen Stand sind. Und auch danach: Für alles, was nicht amtlich ist - z.B. BahnCard, Vereinsausweis oder Bewerbungsmappe - bleiben Ausdruck und App-Foto weiterhin möglich.

Der neue Service ist laut dm über den Filialfinder, die dm-App oder die Website abrufbar. Ein Upgrade im Namen der Digitalisierung - mit ein paar Stolperstellen, wenn man den Code verliert oder die Behörde noch analog denkt.

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