Kaum ist das iPhone 17e auf dem Markt, stellt sich die unvermeidliche Frage: Reicht das "e"-Modell oder sollte man doch die 200 Euro mehr für das reguläre iPhone 17 auf den Tisch legen? Wer nur auf den Prozessor schaut, könnte meinen, der Unterschied sei marginal. Beide nutzen den A19, wobei das 17e lediglich auf einen GPU-Kern verzichten muss. Im Alltag dürfte das kaum jemand bemerken. Doch der Teufel steckt wie immer im Detail - oder in diesem Fall im Display und der Kamera.
Das iPhone 17e ist ein kleiner Rücksturz in die Vergangenheit, was das Design angeht. Während das iPhone 17 mit der Dynamic Island und einem 6,3-Zoll-ProMotion-Display (120 Hz) glänzt, muss das 17e mit einer klassischen Notch und 60 Hz auf 6,1 Zoll auskommen. Wer einmal ein flüssiges 120-Hz-Display in der Hand hatte, wird den Unterschied schmerzlich vermissen. Auch bei der Helligkeit zieht das Budget-Modell den Kürzeren und leuchtet etwa 25 % schwächer als sein großer Bruder.
An der Rückseite wird es einsam: Das iPhone 17e besitzt nur eine einzige Linse. Die 48 MP Fusion Kamera ist zwar solide, aber wer gerne Architektur oder weite Landschaften fotografiert, wird das Ultraweitwinkel-Objektiv des iPhone 17 vermissen. Zudem fehlen dem 17e moderne Software-Gimmicks wie der Dual Capture Modus oder die neuesten Photographic Styles. Auch haptisch gibt es Unterschiede: Der neue Camera Control Button bleibt dem teureren Modell vorbehalten.
Interessant ist der Blick auf das Innenleben beim Funk. Während das iPhone 17e stolz Apples erstes eigenes C1X-Modem spazieren trägt, vertraut Apple beim iPhone 17 weiterhin auf Qualcomm-Technik und spendiert ihm zusätzlich den neuen N1-Chip für modernstes WLAN.
Am Ende ist es eine einfache Rechnung: Für 699 Euro (256 GB) bekommt man ein verdammt schnelles Telefon mit langer Update-Garantie, das aber optisch und funktional etwas aus der Zeit gefallen wirkt. Wenn das Budget es zulässt, sind die 200 Euro Aufpreis für das iPhone 17 gut investiertes Geld - allein für das Display und die Dynamic Island.
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