Wenn du dein Apple-basiertes Smart Home modernisieren möchtest, musst du dich gedulden. Obwohl Apple die nächste Generation des Apple TV und des HomePod mini intern bereits seit Monaten testet, lässt der offizielle Verkaufsstart auf sich warten. Der Grund für die Verzögerung liegt nicht an der Hardware selbst, sondern an der Software, die sie antreiben soll.
Die Bindung an die hauseigene KI
Apple hat den Marktstart der neuen Geräte bewusst zurückgestellt, um sie zeitgleich mit den erweiterten Siri-Funktionen und den neuen Angeboten rund um Apple Intelligence zu veröffentlichen. Das smarte Zuhause soll tief in Apples neue KI-Infrastruktur integriert werden. Da sich die Software-Funktionen noch in der finalen Abstimmung befinden, rechnet die Branche nun mit einer Vorstellung im kommenden Herbst. Die Hardware ist fertig, aber das Gehirn dahinter braucht noch etwas Zeit.
Apple TV bekommt das nötige Leistungsplus
Die aktuelle Generation des Apple TV 4K stammt aus dem November 2022. Der darin verbaute A15-Prozessor leistet im Alltag zwar solide Arbeit, stößt bei komplexen, lokalen KI-Berechnungen jedoch an seine Grenzen. Das kommende Upgrade konzentriert sich daher fast ausschließlich auf das Innenleben.
Du solltest allerdings keine optischen Neuerungen erwarten. Das Gehäuse und das Design der Fernbedienung bleiben nahezu unverändert. Der neue, deutlich schnellere Chip soll primär dafür sorgen, dass Menüs noch flüssiger reagieren, aufwendigere Anwendungen stabil laufen und künftige KI-Anfragen direkt auf der Set-Top-Box verarbeitet werden können.
HomePod mini wird fit für Siri 2.0
Noch deutlicher wird der Modernisierungsbedarf beim HomePod mini. Der kompakte Lautsprecher kam Ende 2020 auf den Markt und wurde seitdem technisch kaum angerührt. Der integrierte Chip basiert auf einer Plattform, die den heutigen Anforderungen an eine schnelle, lokale Sprachverarbeitung nicht mehr gerecht wird.
Mit dem kommenden Prozessor-Upgrade will Apple sicherstellen, dass die überarbeitete Siri direkt auf dem Lautsprecher funktioniert. Anfragen müssen dann für einfache Aufgaben nicht mehr den Umweg über die Cloud nehmen. Das sorgt für kürzere Reaktionszeiten und einen besseren Datenschutz in deinen eigenen vier Wänden, während das bewährte Design des Stoffballs erhalten bleibt.
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