AirTag 2: Apple schraubt per Firmware-Update am Anti-Stalking-Sound

Nadine Decker • 03.04.26 - 15:14 Uhr
2 Min. Lesezeit • 0 Kommentare
Apple veröffentlicht Firmware-Version 3.0.45 für den AirTag 2. Das Update verbessert die Ortung unerwünschter Tracker und behebt Fehler.
AirTag Tracker Bluetooth

Seit dem Start der zweiten Generation im Januar ist es um den AirTag 2 recht ruhig geblieben - ein gutes Zeichen für ein Tool, das einfach nur im Hintergrund funktionieren soll. Nun hat Apple die Firmware auf Version 3.0.45 angehoben und zeigt damit, dass man das Katz-und-Maus-Spiel beim Thema Anti-Stalking weiterhin ernst nimmt.

Im Kern geht es bei dem Update um die akustische Komponente der Sicherheit. Wer den AirTag 2 nutzt, weiß, dass die Hardware im Vergleich zum Vorgänger ohnehin schon mit einer größeren Lautsprecherspule ausgestattet ist. Apple nutzt diese physische Verbesserung nun softwareseitig besser aus: Der Signalton für "unnerwünschtes Tracking" wurde überarbeitet. Ziel ist es, einen fremden Tracker während der präzisen Suche schneller und eindeutiger zu lokalisieren. Das ist ein notwendiges Feintuning, da ein lauteres Signal wenig bringt, wenn es in einer lauten Umgebung nicht markant genug ist.

Neben der akustischen Anpassung liefert das Update die üblichen Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen, die man von einem Wartungsrelease erwartet. Dass die Hardware mit ihrem dünneren Mainboard und der erhöhten Reichweite bereits solide aufgestellt ist, war bekannt. Mit dem Sprung von Version 3.0.41 auf 3.0.45 wird primär an der Zuverlässigkeit gefeilt.

Die Installation erfolgt wie gewohnt automatisch, sobald der Tracker in Reichweite des iPhones ist. Wer kontrollieren möchte, ob die neue Version bereits aktiv ist, findet die Information nach einem Tipp auf den Namen des AirTags in der "Wo ist?"-App. Es gibt keinen "Update"-Button, was bei dieser Art von Gadget auch eher störend wäre. Apple setzt hier konsequent auf die Strategie, die Sicherheitsschrauben im Stillen anzuziehen, ohne den Nutzer mit unnötigen Interaktionen zu belasten.

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