WM 2026: Wer streamt was und warum MagentaTV den Daumen drauf hat

Michi Neumann • 02.02.2026
2 Min. Lesezeit • 0 Kommentare
Die TV-Rechte der WM 2026 im Überblick: Alle Spiele bei MagentaTV, 44 davon exklusiv. ARD und ZDF teilen sich die deutschen Highlights.
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Die Zeiten, in denen eine Weltmeisterschaft einfach so komplett im Free-TV vor sich hin plätscherte, sind endgültig vorbei. Wer 2026 wirklich jedes der 104 Spiele sehen will - inklusive der neuen Sechzehntelfinals -, muss sich mit dem MagentaTV-Universum der Telekom anfreunden. Der Bonner Riese hat sich das volle Paket gesichert und lässt die Konkurrenz bei insgesamt 44 Begegnungen erst gar nicht mitspielen.

Für dich bedeutet das konkret: Wenn du sehen willst, wie sich die USA oder Mexiko als Gastgeber schlagen oder ob Frankreich gegen den Senegal strauchelt, führt kein Weg am lila Riesen vorbei. Die Telekom hat sich strategisch klug die ersten beiden Gruppenspieltage vorgenommen und dort 18 Exklusiv-Slots besetzt. Dabei geht es nicht nur um Exoten. Auch Schwergewichte wie Spanien, die Niederlande und potenziell Italien oder die Türkei landen zumindest teilweise hinter der Bezahlschranke. Es ist das gewohnte Spiel um die Aufmerksamkeit: Wer die volle Dröhnung will, zahlt.

ARD und ZDF haben sich währenddessen auf die Verteilung der restlichen 60 Partien geeinigt. Das ZDF darf am 11. Juni den Vorhang mit dem Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika öffnen und hat sich zudem das Finale am 19. Juli gesichert. Die deutschen Gruppenspiele sind klassisch aufgeteilt: Das Erste zeigt die Auftritte gegen Curaçao und Ecuador, während das ZDF das Duell gegen die Elfenbeinküste übernimmt. Auch für die K.o.-Phase steht der Plan bereits. Sollte die DFB-Elf weiterkommen, übernimmt das ZDF das Sechzehntel- und Viertelfinale, während die ARD im Achtel- und Halbfinale sendet.

Ein technisches Detail am Rande für die Nachtaktiven: Viele der exklusiven Magenta-Partien finden aufgrund der Zeitverschiebung zu Uhrzeiten statt, die eher für Schlaflose oder extreme Enthusiasten geeignet sind. Wenn Australien um sechs Uhr morgens gegen einen Relegationssieger antritt, wird man sehen, wie groß der Hunger auf exklusiven Content wirklich ist. Am dritten Gruppenspieltag verschärft die Telekom das Angebot zudem mit Konferenz-Schaltungen, die es so im öffentlich-rechtlichen Rundfunk schlicht nicht geben wird.

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