Spotify schaltet endlich den Schalter um: Nach Jahren der Ankündigungen und Verzögerungen gibt es nun verlustfreies Streaming für Premium-Abonnenten. Der Rollout hat heute in mehreren Märkten begonnen, auch in Deutschland. Wer das Feature bekommt, erfährt es per Push-Benachrichtigung.
Die neue Lossless-Option streamt Musik im FLAC-Format mit bis zu 24 Bit und 44,1 kHz. Für Normalsterbliche heißt das: CD-Qualität, nur digital. Das gilt laut Spotify für fast den gesamten Musikkatalog. Nutzer können die Qualität in den App-Einstellungen anpassen - getrennt für WLAN, mobile Daten und Downloads. Die Stufen reichen von „Niedrig“ bis „Verlustfrei“, inklusive einer Anzeige zum Datenverbrauch. Praktisch für alle, deren Mobilfunkvertrag nicht im Jahr 2025 angekommen ist.
Unterstützt wird die neue Funktion zunächst von Geräten von Sony, Bose, Samsung und Sennheiser. Sonos und Amazon sollen im nächsten Monat folgen. Wer wirklich das Maximum aus der Qualität herausholen will, sollte auf WLAN setzen und kabelgebundene Kopfhörer oder Lautsprecher nutzen. Spotify selbst weist darauf hin, dass Bluetooth schlicht nicht genug Bandbreite für unkomprimiertes Audio bietet.
Bis Oktober soll das Update in über 50 Märkten verfügbar sein. Neben Deutschland sind unter anderem Österreich, die Niederlande, Großbritannien und die USA schon dabei. Nach Jahren der Ausreden und technischen Umwege hat Spotify nun endlich das Feature, das Apple Music und Tidal längst als Standard anbieten. Man könnte sagen: besser spät als nie - oder eben typisch Spotify.
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