Meta entlässt Mitarbeiter wegen interner Leaks

Christian Palm • 02.03.25 - 12:55 Uhr
2 Min. Lesezeit • 0 Kommentare
Meta hat rund 20 Mitarbeiter wegen interner Leaks entlassen. Mark Zuckerberg verschärft die Maßnahmen – und es könnten weitere Kündigungen folgen.
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Mark Zuckerberg macht ernst: Meta hat rund 20 Mitarbeiter entlassen, weil sie vertrauliche Unternehmensinformationen weitergegeben haben sollen. Damit setzt das Unternehmen eine härtere Gangart gegen undichte Stellen durch - und deutet an, dass dies erst der Anfang sein könnte.

Zuckerberg genervt von Leaks - Meta zieht Konsequenzen

Schon vor Wochen hatte sich Mark Zuckerberg bei einer internen Veranstaltung über die ständigen Leaks aus dem Unternehmen beschwert. Seine Worte wurden ironischerweise erneut nach außen getragen - Medien wie The Verge berichteten darüber. Die Konzernspitze scheint zunehmend frustriert darüber zu sein, dass interne Informationen immer wieder an die Öffentlichkeit gelangen.

Nun folgt eine klare Reaktion. Guy Rosen, Metas Chief Information Security Officer, hatte die Belegschaft per Memo davor gewarnt, dass künftig härter gegen Leaker vorgegangen werde - bis hin zu Entlassungen. Die aktuellen Maßnahmen zeigen, dass dies keine leere Drohung war.

20 Entlassungen - und wohl noch mehr in Planung

Ein Firmensprecher bestätigte gegenüber The Verge, dass Meta bereits etwa 20 Mitarbeiter entlassen habe. Die Untersuchung sei jedoch noch nicht abgeschlossen, und es werde erwartet, dass die Zahl der betroffenen Angestellten noch weiter steigen könnte.

„Wir signalisieren unseren Mitarbeitern von Beginn an, dass Leaks ein Verstoß gegen unsere Unternehmensrichtlinien sind“, so der Sprecher. Meta werde weiterhin „geeignete Maßnahmen“ ergreifen, um interne Informationen zu schützen.

Ein härterer Kurs gegen undichte Stellen

Dass Unternehmen gegen Leaks vorgehen, ist nichts Neues. Doch Metas Vorgehen zeigt, dass der Konzern gewillt ist, ein deutliches Zeichen zu setzen. Die jüngsten Massenentlassungen und Umstrukturierungen haben bereits gezeigt, dass Meta intern eine striktere Linie verfolgt.

Es bleibt abzuwarten, ob die aktuellen Maßnahmen ausreichen, um künftige Leaks zu verhindern - oder ob Meta noch weiter eskaliert und neue Überwachungsmaßnahmen einführt, um die Informationskontrolle im Unternehmen zu verschärfen.

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