Elon Musks Plattform X (ehemals Twitter) hat am Wochenende weltweit geschwächelt - und das offenbar wegen eines Feuers in einem Rechenzentrum im US-Bundesstaat Oregon. Am Donnerstagmorgen (Ortszeit) brach dort laut Wired ein Brand aus, der sich bis in den Nachmittag zog. Besonders betroffen war wohl ein Raum voller Akkus, vermutlich ein Teil der Notstromversorgung. Klingt nach einem klassischen Fall von: „Was kann schon schiefgehen bei viel Hitze und Lithium?“
Während sich in Oregon die Feuerwehr abmühte, war global Funkstille angesagt: Feeds wie „Für Dich“ blieben leer, DMs waren verschwunden, Benachrichtigungen kamen nicht an - für viele Nutzerinnen und Nutzer wirkte X an diesem Wochenende eher wie ein digitales Vakuum. Besonders Samstagvormittag häuften sich die Berichte über Störungen, auch in Deutschland.
X selbst äußerte sich auf seiner Entwicklerseite eher vage zu den globalen Ausfällen. Das Timing spricht jedoch für einen direkten Zusammenhang mit dem Brand - schließlich soll der Vorfall die Serverinfrastruktur der Plattform deutlich beeinträchtigt haben. Ironisch: Das Login funktionierte vor allem in den USA streckenweise nicht. Ausgerechnet dort, wo die Server stehen - oder standen.
Am späten Samstagabend beruhigte sich die Lage wieder. Die Feeds füllten sich, DMs tauchten wieder auf und X versuchte, Business-as-usual zu vermitteln.
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