Honor Magic 8 Pro Air: Schlank, leicht, stark - das kann das neue China-Phone

Nadine Decker • 21.01.2026
2 Min. Lesezeit • 0 Kommentare
Honor präsentiert das Magic 8 Pro Air: Ein Leichtgewicht-Smartphone mit starker Ausstattung. Alle Details zu Specs, Preis und Release hier!
Honor Magic 8 Pro Air

Honor hat in China das Magic 8 Pro Air vorgestellt. Während die Konkurrenz ihre Geräte gefühlt jedes Jahr klobiger baut, schlägt Honor den entgegengesetzten Weg ein. Mit gerade einmal 6,1 Millimetern Tiefe und einem Gewicht von 155 Gramm ist das Gerät so leicht, dass du wahrscheinlich öfter panisch in deine Tasche greifen wirst, um zu prüfen, ob es überhaupt noch da ist.

Das eigentliche Kunststück ist jedoch nicht das Gehäuse, sondern das, was darin steckt. Trotz der flachen Bauweise haben die Ingenieure einen 5.500 mAh Akku untergebracht. Möglich macht das die Silizium-Kohlenstoff-Technologie, die mittlerweile das Standard-Argument der Hersteller ist, wenn die Physik eigentlich „Nein“ sagt. Geladen wird mit 80 Watt an der Strippe oder 50 Watt kabellos. Wer also vergisst zu laden, muss immerhin nicht den halben Nachmittag neben der Steckdose verbringen. Zudem ist das Gehäuse nach IP69 zertifiziert; du könntest es also theoretisch bei einer Hochdruckreinigung deines Autos in der Hand halten.

Das 6,31-Zoll AMOLED-Display bietet eine Auflösung von 2.640 x 1.216 Pixeln und die obligatorischen 120 Hz. Honor wirbt mit einer Spitzenhelligkeit von 6.000 Nits im HDR-Modus. Das ist auf dem Papier ein beeindruckender Wert, der in der Realität vor allem dazu dient, deine Netzhaut kurzzeitig zu grillen, falls du im dunklen Schlafzimmer versehentlich eine weiße Website öffnest. Der Fingerabdrucksensor sitzt da, wo er hingehört: unter dem Glas.

In Sachen Kamera verzichtet Honor auf unnötige 2-Megapixel-Füllsensoren. Die Triple-Kombination aus 50-MP-Hauptkamera, 50-MP-Ultraweitwinkel und einer 64-MP-Periskop-Linse mit 3,2-fachem optischem Zoom liest sich solide. Im Inneren arbeitet der MediaTek Dimensity 9500, flankiert von bis zu 16 GB RAM. Das ist mehr Leistung, als die meisten von uns für das tägliche Scrollen durch Katzenvideos jemals benötigen werden, aber Haben ist bekanntlich besser als Brauchen.

Ob das dünne Leichtgewicht den Weg nach Europa findet, bleibt abzuwarten - preislich startet der Spaß in China umgerechnet bei etwa 617 Euro.

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