Samsung scheint beim kommenden Galaxy S26 Ultra eine Funktion zu integrieren, die vor allem Pendler freuen dürfte. Mit der „Flex Magic Pixel“-Technologie bekommt das 6,9 Zoll große Display einen nativen Blickschutz. Wer in der Bahn also gerne private Mails checkt, kann die neugierigen Blicke des Sitznachbarn künftig per Knopfdruck aussperren. Dass die maximale Helligkeit bei 2.600 Nits stagniert, fällt dabei kaum ins Gewicht - das ist ohnehin mehr, als deine Netzhaut an einem bewölkten Dienstagmorgen vertragen möchte.
Unter dem Gehäuse passiert das Erwartbare, aber auf hohem Niveau. Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 wird von TSMC im 3-nm-Verfahren gefertigt. Das ist vor allem für die Effizienz und die NPU-Leistung relevant, falls man die KI-Features tatsächlich im Alltag nutzt. Spürbarer dürfte im direkten Vergleich zum Vorgänger der neue LPDDR5X-Arbeitsspeicher sein. Mit 10,7 Gbps schiebt er Daten deutlich schneller hin und her als die bisherigen 8,5 Gbps. Das S26 Ultra wird sich also vermutlich noch ein Stück mehr nach „Desktop in der Hosentasche“ anfühlen.
Bei der Kamera liefert Samsung ein gemischtes Paket ab. Die Hauptkamera mit 200 Megapixeln und einer f/1.4-Blende sowie das 50-Megapixel-Periskop sind solide gesetzt. Unverständlich bleibt jedoch die Entscheidung beim kleinen Teleobjektiv für den 3-fachen Zoom. Hier schrumpft die Auflösung von 12 auf 10 Megapixel und auch der Sensor wird physisch kleiner. Es ist eine dieser typischen Hersteller-Entscheidungen, bei denen man sich fragt, ob die Buchhaltung beim Top-Modell wirklich am falschen Ende sparen musste. Immerhin gibt es auf der Front ein größeres Sichtfeld von 85 Grad, falls du deine Freunde doch noch mit aufs Selfie quetschen willst.
In Sachen Energieversorgung bewegt sich endlich etwas, auch wenn Samsung weiterhin vorsichtig bleibt. Die 5.000 mAh bleiben zwar identisch, aber die Ladeleistung steigt auf 60 Watt per Kabel. Das ist kein Weltrekord, aber eine spürbare Verbesserung gegenüber den ewig wirkenden Ladezyklen der Vergangenheit. Drahtlos ist jetzt der Qi2-Standard mit 25 Watt an Bord, was vor allem die Magnet-Zubehör-Fans freuen wird. Ob das neue pillenförmige Kamera-Design optisch überzeugt, lässt sich ab dem 25. Februar 2026 beurteilen - dann soll das Gerät offiziell vorgestellt werden.
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