Roborock nutzt die CES 2026 standesgemäß, um das Wettrüsten in den heimischen vier Wänden auf ein neues Level zu heben. Mit dem Saros 20 präsentieren die Smart-Home-Spezialisten ein Flaggschiff, das vor allem eine Mission hat: Barrieren einreißen. Während herkömmliche Roboter oft schon an einer etwas ambitionierteren Türschwelle scheitern und dort kläglich verenden, setzt der Saros 20 auf das neue AdaptiLift-Chassis 3.0. Damit überwindet das Gerät Doppelschwellen von bis zu 8,5 Zentimetern. Möglich macht das ein spezieller Kletterarm und eine dynamische Anhebung der Räder. Wenn dein Staubsauger also demnächst elegant über Hindernisse steigt, während du selbst noch über die Türschwelle stolperst, weißt du, dass die Zukunft angekommen ist.
Unter der Haube hat Roborock ebenfalls ordentlich nachgelegt. Die Saugleistung wird mit 35.000 Pascal angegeben, was im Marketing-Sprech „HyperForce“ getauft wurde. Das reicht vermutlich aus, um nicht nur Staub, sondern auch die guten Vorsätze für das neue Jahr aus dem Teppich zu ziehen. Damit sich die Haare der Mitbewohner nicht sofort um die Technik wickeln, kommt eine zweigeteilte DuoDivide-Hauptbürste zum Einsatz. Für die Ecken gibt es den bewährten FlexiArm.
Spannend ist der Abschied vom klassischen Laserturm (LDS). Stattdessen nutzt der Saros 20 das StarSight Autonomous System 2.0. Laut Hersteller ist die Positionsbestimmung damit 21-mal präziser als bei herkömmlichen Systemen. Der wahre Vorteil für dich ist jedoch die flache Bauweise: Ohne den obligatorischen Turm auf dem Dach misst der Roboter nur noch 7,98 Zentimeter in der Höhe. Damit kommt er endlich unter die Möbel, die bisher als staubige Sperrzonen galten. Dass die KI dabei über 200 Objekte erkennt, ist ein nettes Feature, damit das Gerät nicht versucht, die Katze oder das herumliegende Ladekabel zu verspeisen.
Beim Wischen setzt Roborock auf zwei rotierende Mopps, die mit ordentlich Druck arbeiten. Besonders clever: Das System verlagert sein Gewicht durch das Anheben des OmniWheels direkt auf die Wischeinheiten, wenn es hart auf hart kommt. Falls der Roboter Flüssigkeiten erkennt, schaltet er dank „StainTarget“ in einen reinen Wischmodus, um den Schlamassel nicht erst recht mit der Bürste im ganzen Haus zu verteilen.
Das RockDock rundet das Paket ab und übernimmt die Drecksarbeit fast vollständig. Die Mopps werden mit 100 Grad Celsius heißem Wasser gewaschen - das ist fast schon klinisch rein und dürfte jedem Keim den Garaus machen. Getrocknet wird anschließend mit 55 Grad warmer Luft. Dank Matter-Unterstützung fügt sich der Saros 20 zudem nahtlos in dein bestehendes Smart-Home-Ökosystem ein. Bleibt nur noch die Frage nach dem Preis und dem exakten Datum im zweiten Quartal 2026. Günstig wird der Kletterkünstler sicher nicht, aber Innovation hat eben ihren Preis - und ihre Höhe.
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