Schluss mit nur Passwörtern - Proton Pass kann jetzt (fast) alles
Proton Pass speichert jetzt mehr als nur Passwörter - mit 14 neuen Itemtypen und individuellen Vorlagen wird der Dienst zur sicheren Datentresor-App.
Bildquelle: Mohamed_hassan | pixabay.com
2 Min. Lesezeit
Proton Pass war bislang ein solider Passwortmanager mit Fokus auf Sicherheit und Privatsphäre. Jetzt macht der Anbieter ernst mit dem Anspruch, mehr zu sein: ein digitaler Safe für alles, was dir wichtig ist. Mit dem jüngsten Update lassen sich nicht nur neue Standard-Itemtypen speichern (von medizinischen Unterlagen über WLAN-Zugangsdaten bis hin zum Führerschein) sondern auch komplett eigene Einträge erstellen.
Insgesamt stehen 14 neue Typen zur Verfügung. Wer sich damit nicht zufriedengibt, kann eigene Vorlagen mit individuellen Feldern anlegen, etwa für Impfpässe, Schlüsselnummern oder die absurd komplizierten Konfigs des Heimnetzwerks. Alle Inhalte sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt und lassen sich wie gewohnt teilen, anpinnen oder in der Versionshistorie durchstöbern.
Damit drängt Proton Pass in die Nische, die bisher von Tools wie 1Password oder Bitwarden besetzt wird, nur eben mit der typischen Proton-DNA: Open Source, keine Tracker, Schweiz. Und auch der Umstieg soll leichter werden. Die neue Funktion erleichtert den Import aus anderen Passwortmanagern, sodass man nicht erst in Excel-Trauma verfallen muss.
Unterm Strich will Proton Pass nicht nur deine Passwörter sichern, sondern alles, was digital und sensibel ist und das in einem System, das kein Konzern monetarisiert, sondern konsequent auf Sicherheit setzt. Für Nutzer, die ihre Daten nicht dem nächstbesten Cloud-Dienst anvertrauen wollen, dürfte das ein überzeugender Schritt sein.
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