Ab dem 1. Juli 2025 können Rewe-Kunden beim Einkaufen noch schneller an der Kasse fertig werden - und zwar über den hauseigenen Bezahldienst Rewe Pay. Wer beim Scannen seiner Rewe-Bonuskarte direkt bezahlen will, kann die neue Funktion künftig einfach über die Rewe-App aktivieren. Dort zeigt ein grünes Häkchen neben „Rewe Pay“ an, dass der Dienst bereit ist.
Rewe zieht damit nach, was andere Handelsketten längst erproben: das Bezahlen direkt über die eigene Kundenbindungskarte zu integrieren. Praktisch soll das Ganze besonders für Stammkunden sein, die ohnehin ihre App und die Payback-ähnliche Rewe-Karte vorzeigen. Einmal scannen - und fertig bezahlt.
Technisch scheint Rewe auf eine solide, aber wenig glamouröse Lösung zu setzen: Girocard. Nutzer müssen ihr Girokonto mit dem Rewe-Konto verknüpfen und einmalig am Bezahlterminal im Markt mit Unterschrift freischalten. Debit- und Kreditkarten bleiben außen vor. Damit grenzt sich Rewe bewusst von digitalen Wallets wie Apple Pay oder Google Pay ab - und umgeht auch Kartengebühren, die bei Kreditkarten gerne etwas höher ausfallen.
Was in Deutschland lange sperrig klang - Supermärkte mit eigenem Zahlweg - ist für Handelsriesen inzwischen vor allem ein Mittel zur Kundenbindung. Rewe will damit nicht nur den Bezahlvorgang vereinfachen, sondern auch mehr Nutzer in die App ziehen. Denn wer regelmäßig scannt und zahlt, der sammelt nicht nur Punkte, sondern liefert auch wertvolle Daten.
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