Der Frühling steht vor der Tür und mit ihm die große Shoppinglust nach allem, was draußen Spaß macht: Fahrräder, Grills, Gartenmöbel oder Camping-Ausrüstung - das Netz ist aktuell voll mit verlockenden Angeboten. Doch Vorsicht: Kriminelle wittern jetzt ihre Chance und locken Schnäppchenjäger in die Falle, wie heise warnt.
Frühjahrszeit ist Hochsaison für Fakeshops
Pünktlich zum Saisonwechsel häufen sich laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wieder die Beschwerden zu gefälschten Online-Shops. Besonders begehrt - und daher auch im Visier von Betrügern - sind Produkte für Garten, Freizeit und Sport. Pflanzkübel für den Balkon, Sandkästen für die Kids oder das neue E-Bike fürs Frühjahr: In dubiosen Shops werden diese Artikel oft zu Preisen angeboten, die „zu gut, um wahr zu sein“ wirken - und es meist auch sind.
Die Masche: Die Bestellung läuft scheinbar problemlos, doch nach der Vorkasse-Zahlung bleibt die Lieferung aus. Oder das Paket kommt - mit minderwertiger Billigware.
So erkennst du Fakeshops
Die Verbraucherzentrale rät, beim Online-Kauf in dieser Zeit besonders wachsam zu sein. Typische Warnzeichen sind:
- Fehlendes oder unvollständiges Impressum
- Nur Vorkasse als Zahlungsmethode möglich
- Auffällig günstige Preise
- Produkte, die überall sonst längst ausverkauft sind
- Keine oder nur negative Bewertungen im Netz
- Auffällige Rechtschreibfehler und unprofessionelles Design
Gerade jetzt zum Frühling solltest du also doppelt hinschauen, bevor du den Grill fürs nächste BBQ oder das neue Fahrrad bestellst.
Tipp: Du kannst auch den Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale nutzen.
Schon hereingefallen? Jetzt schnell handeln
Falls du doch auf einen Fakeshop reingefallen bist: Sofort deine Bank kontaktieren und versuchen, die Zahlung zu stoppen. Außerdem: Beweise sichern! Dazu gehören Kaufverträge, Bestellbestätigungen, E-Mail-Verläufe und Screenshots. Diese Infos sind wichtig, um später eine Strafanzeige zu stellen.
Frühlingsstimmung ja - Leichtsinn beim Online-Shopping nein.
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