Betrugsgefahr im Frühling: Verbraucherzentrale warnt vor fiesen Fakeshops

Michi • 24.03.2025 · 2 Min. Lesezeit
Frühling bringt Fakeshops: Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor Betrug beim Online-Kauf von Garten- und Outdoor-Produkten. So erkennst du unseriöse Shops.
kleiner Spielzeugladen mit grünem Hintergrund

Der Frühling steht vor der Tür und mit ihm die große Shoppinglust nach allem, was draußen Spaß macht: Fahrräder, Grills, Gartenmöbel oder Camping-Ausrüstung - das Netz ist aktuell voll mit verlockenden Angeboten. Doch Vorsicht: Kriminelle wittern jetzt ihre Chance und locken Schnäppchenjäger in die Falle, wie heise warnt.

Frühjahrszeit ist Hochsaison für Fakeshops

Pünktlich zum Saisonwechsel häufen sich laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wieder die Beschwerden zu gefälschten Online-Shops. Besonders begehrt - und daher auch im Visier von Betrügern - sind Produkte für Garten, Freizeit und Sport. Pflanzkübel für den Balkon, Sandkästen für die Kids oder das neue E-Bike fürs Frühjahr: In dubiosen Shops werden diese Artikel oft zu Preisen angeboten, die „zu gut, um wahr zu sein“ wirken - und es meist auch sind.

Die Masche: Die Bestellung läuft scheinbar problemlos, doch nach der Vorkasse-Zahlung bleibt die Lieferung aus. Oder das Paket kommt - mit minderwertiger Billigware.

So erkennst du Fakeshops

Die Verbraucherzentrale rät, beim Online-Kauf in dieser Zeit besonders wachsam zu sein. Typische Warnzeichen sind:

  • Fehlendes oder unvollständiges Impressum
  • Nur Vorkasse als Zahlungsmethode möglich
  • Auffällig günstige Preise
  • Produkte, die überall sonst längst ausverkauft sind
  • Keine oder nur negative Bewertungen im Netz
  • Auffällige Rechtschreibfehler und unprofessionelles Design

Gerade jetzt zum Frühling solltest du also doppelt hinschauen, bevor du den Grill fürs nächste BBQ oder das neue Fahrrad bestellst.

Tipp: Du kannst auch den Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale nutzen.

Schon hereingefallen? Jetzt schnell handeln

Falls du doch auf einen Fakeshop reingefallen bist: Sofort deine Bank kontaktieren und versuchen, die Zahlung zu stoppen. Außerdem: Beweise sichern! Dazu gehören Kaufverträge, Bestellbestätigungen, E-Mail-Verläufe und Screenshots. Diese Infos sind wichtig, um später eine Strafanzeige zu stellen.

Frühlingsstimmung ja - Leichtsinn beim Online-Shopping nein.

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