WhatsApp testet „Enge Freunde“ - Status-Updates bald nur für den inneren Kreis

Michi • 02.09.2025 · 2 Min. Lesezeit
WhatsApp testet „Enge Freunde“: Status-Updates lassen sich bald nur mit ausgewählten Kontakten teilen - exklusiv, verschlüsselt und zeitlich begrenzt.
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WhatsApp bastelt mal wieder an seiner Status-Funktion und klaut dabei schamlos bei Instagram - aber immerhin aus dem eigenen Haus. In der aktuellen iOS-Beta tauchte eine „Enge Freunde“-Option auf. Damit lassen sich Statusmeldungen künftig nur mit einer handverlesenen Gruppe teilen. Wer also nicht möchte, dass Tante Gerda jedes Partyfoto sieht, bekommt bald eine elegante Lösung.

Die Idee ist simpel: In den Privatsphäre-Einstellungen lässt sich eine „Enge Freunde“-Liste anlegen. Postet man danach einen Status, kann man ihn entweder mit allen oder nur mit diesem exklusiven Kreis teilen. Für den besseren Überblick erscheinen diese speziellen Updates sogar farblich abgesetzt - WhatsApp will schließlich, dass man sofort erkennt: Hier gibt's Premium-Content, aber nur für wenige.

Spannend: Änderungen an der Freundesliste bleiben diskret. Niemand erfährt, ob er gerade ins enge Vertrauen aufgenommen - oder ebenso still wieder entfernt wurde. Noch genauer wird es beim Teilen: Ändert sich die Liste später, bleibt der ursprüngliche Status nur für die damals ausgewählten Personen sichtbar. Wer nachträglich Zugang haben soll, bekommt nichts, es sei denn, man postet den Beitrag neu. Praktisch, wenn man wirklich Kontrolle behalten will - oder unpraktisch, wenn man ständig vergisst, wen man eigentlich draufgesetzt hat.

Sicherheit und Vergänglichkeit sind ebenfalls Teil des Pakets: Wie gewohnt verschwinden die Statusmeldungen nach 24 Stunden und sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Meta selbst kann also offiziell nicht mitlesen - was man ihnen glauben darf oder eben nicht.

Wann das Feature aus der Beta raus in die breite Masse rollt, ist noch offen. Fest steht nur: WhatsApp erweitert damit die Möglichkeiten, wie wir Inhalte dosiert teilen. Und wer weiß - vielleicht werden die Statusmeldungen dadurch endlich mal relevanter als das hundertste Foto vom Mittagessen.

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