Meta baut seine KI weiter zur Plattform aus - und zwar mit einer eigenen App. Die neue Meta AI App soll das werden, was Meta bislang über WhatsApp, Instagram und Messenger verstreut hatte: eine zentrale Anlaufstelle für alle KI-Interaktionen. Oder wie Mark Zuckerberg es nennt: eine „persönlichere KI“.
In den USA ist die App bereits in vollem Umfang nutzbar. Deutschland? Soll „in Kürze“ folgen.
Die App lässt sich nahtlos mit den Ray-Ban Meta Smart Glasses koppeln, die inzwischen auch hierzulande verfügbar sind. Dort ersetzt sie automatisch die bisherige Meta View App. Einstellungen bleiben erhalten, der Fokus verschiebt sich: von Kamera-Features hin zur Sprachsteuerung. Erinnerungen setzen, QR-Codes scannen, Informationen einsagen - alles per Stimme.
Neu ist ein Discovery-Feed, der stark nach TikTok für KI-Nerds aussieht. Hochwischen, neues Bild, Prompt dazu, fertig. Meta will damit die größte Hürde abbauen: Viele wissen schlicht nicht, was sie mit einem KI-Dienst anfangen sollen. Also zeigt der Feed, was andere machen.
Technisch läuft alles über Llama 4, Metas Sprachmodell. Die App merkt sich auf Wunsch Infos über dich - plattformübergreifend, synchronisiert, zentral gespeichert. Der Verlauf zieht also mit von Gerät zu Gerät. Laut Zuckerberg wird Meta AI bald „sehr viel über dich und die Menschen, die dir wichtig sind“ wissen.
Klingt charmant - oder wie der Anfang einer dystopischen Netflix-Doku.
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