OpenAI könnte bald ein neues Abo-Modell für ChatGPT ins Rennen schicken. Interne Hinweise deuten auf einen Tarif namens „ChatGPT Go“ hin - eine offenbar günstigere Zwischenlösung für alle, denen der Gratiszugang zu mager und das Plus-Abo zu teuer ist.
Aktuell gibt's zwei offizielle Optionen: kostenlos mit Einschränkungen oder Plus für 20 Dollar im Monat - mit GPT-4, schnelleren Antworten und mehr Komfort. Für Heavy User gibt es noch den Pro-Tarif für schlappe 200 Dollar. Wer gratis surft, bekommt derweil GPT-3.5, gedrosselte Performance und längere Wartezeiten.
Nun also ChatGPT Go. Erste Spuren des Tarifs tauchten im Code der Web-App auf - klassischer Leak-Style. Die Bezeichnung erinnert stark an „Android Go“ oder „YouTube Go“: abgespeckte Versionen für schwächere Hardware oder kleinere Budgets. Das legt nahe, dass OpenAI hier nicht das volle GPT-4-Erlebnis plant, aber eben auch mehr als das Gratis-Abo. Möglicherweise ein schnellerer Zugriff, ein höheres Limit, vielleicht sogar GPT-3.5 Turbo.
Beim Preis spekulieren Beobachter auf 10 bis 15 Dollar monatlich - eine Art Budget-Upgrade. Vielleicht auch 5 Dollar, wenn OpenAI ganz tief stapelt. Damit könnte der Anbieter preisbewusste Nutzer einsammeln, die bislang vor dem 20-Dollar-Abo zurückschrecken.
Der Schritt wäre nicht nur logisch, sondern fast zwingend. Mit Claude, Gemini, Copilot & Co. im Nacken steht OpenAI unter Druck, die Nutzerbasis zu halten - und am besten noch auszubauen. Gerade nach PR-Patzern wie dem Google-Leak und wachsender Kritik am Preis-Leistungs-Verhältnis.
Offiziell schweigt OpenAI noch. Doch es wäre kein Wunder, wenn „ChatGPT Go“ zeitnah angekündigt wird - vielleicht sogar parallel zum erwarteten GPT-5-Release.
Diskutiert wird es jetzt schon. Die Frage ist nur: Was darf KI kosten - und was bekommt man dafür?
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