Die AVM Computersysteme Vertriebs GmbH hat sich offiziell umbenannt und firmiert ab sofort als Fritz! GmbH. Wer jetzt „Na endlich!“ denkt, ist nicht allein. Denn während der Name AVM bei vielen maximal für Stirnrunzeln sorgte, steht „Fritz!“ längst als Synonym für Router im deutschen Heimnetz.
Die Umbenennung ist längst sichtbar: Aufrufe der alten AVM-Webseite landen nun automatisch auf fritz.com. Auch dort ist vom alten Firmennamen kaum noch etwas zu sehen. Inhaltlich ändert sich dadurch allerdings nichts: Verträge, Ansprechpartner und Prozesse bleiben laut Unternehmen vollständig erhalten.
Ein Grund für diesen Schritt dürfte auch die neue Eigentümerstruktur sein. Imker Capital Partners, ein Investor aus Luxemburg, hatte das Unternehmen vor rund einem Jahr mehrheitlich übernommen. Die Gründer, inzwischen im Rentenalter, traten in die zweite Reihe zurück. Ziel des neuen Eigentümers: Internationale Expansion. Und da hilft ein klarer Markenname wie „Fritz!“ deutlich mehr als ein sperriges „AVM“.
Im deutschsprachigen Raum war „Fritz!“ ohnehin längst der Platzhirsch. Jetzt will man die bekannte Marke auch global besser positionieren und das funktioniert eben einfacher, wenn Firmenname und Produktnamen identisch sind.
Das Ganze wirkt fast schon überfällig: ein logischer Schritt, der auch signalisiert, dass die neue Führung Ernst macht mit dem Ausbau. Der Name „AVM“ verschwindet damit nicht nur aus den Köpfen, sondern auch aus dem Netz.
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