OpenAI erwägt Übernahme von Google Chrome - Kartellverfahren gegen Google eröffnet neue Perspektiven

Michi Neumann • 23.04.2025
1 Min. Lesezeit • 0 Kommentare
OpenAI will im Google-Kartellverfahren Chrome übernehmen. Was steckt dahinter – und wie realistisch ist das Ganze?
Chrome Icon

Manche News klingen wie aus dem Paralleluniversum. OpenAI, bekannt für ChatGPT, soll ernsthaft Interesse haben, Google Chrome zu übernehmen. Ja, den Chrome. Den mit Marktanteil jenseits von Gut und Böse.

Der Auslöser? Ein laufendes US-Kartellverfahren gegen Google. Dabei steht im Raum, dass Google gezwungen werden könnte, Chrome abzustoßen. Und OpenAI hat laut Gerichtsaussage schon mal freundlich gewunken.

Warum ausgerechnet Chrome?

OpenAI nutzt derzeit Bing als Datenquelle für ChatGPT - allerdings laut eigener Aussage eher mit meh-Ergebnissen. Eigene Suchindizes? Langsamer Fortschritt. Chrome hingegen wäre ein direkter Zugang zur Suchfront - und ein dicker Datenlieferant obendrauf.

Google sagt: Nope.

Laut Handelsblatt wollte OpenAI bereits in der Vergangenheit eine Partnerschaft mit Google - vergeblich. Jetzt also Plan B: „Wenn ihr's eh abstoßen müsst, nehmt ihr dann auch Karte?“

Was das bedeuten könnte

Würde OpenAI Chrome kriegen (was extrem unwahrscheinlich, aber nicht komplett unmöglich ist), könnten sich Suchmaschine, Browser und KI auf ganz neue Weise verbinden. Mit Folgen für Google, Microsoft, die Werbebranche - und letztlich auch für uns Nutzer*innen.

Aber: Aktuell ist alles reine Spekulation. Fakt ist nur - OpenAI hat Interesse. Und das allein ist schon eine ziemliche Schlagzeile.

Kommentare (0)

Antwort auf:
Kommentar schreiben
CAPTCHA
Hinweis: Dein eingegebener Name und der Kommentartext werden zur Veröffentlichung gespeichert. Weitere Infos in unserer Datenschutzerklärung.