Ohne Installation: Google Earth bringt den Flugsimulator in den Browser

Christian Palm • 15.06.26 - 06:42 Uhr
2 Min. Lesezeit • 0 Kommentare
Google Earth integriert den beliebten Flugsimulator direkt in die Web-Version. So hebst Du ohne Software-Installation direkt im Browser ab.
Google Logo

Wer früher mit dem Flugsimulator von Google Earth abheben wollte, musste zwingend die schwere Desktop-Software auf dem Rechner installiert haben. Die reine Web-Version im Browser war zwar praktisch für schnelle Blicke auf den Globus, bot das beliebte Easter-Egg jedoch lange Zeit nicht. Das ändert sich jetzt, denn Google holt das Werkzeug direkt in den Browser und entfernt damit die Hürde einer Software-Installation.

Der direkte Weg in das virtuelle Cockpit

Der Zugriff auf die Funktion ist unkompliziert gelöst und erfordert keine Vorkenntnisse. Du öffnest Google Earth ganz normal im Browser und navigierst zum Menü. Unter dem Reiter für die Werkzeuge findest Du die entsprechende Option, um den Simulator zu starten. Ein Klick am unteren Rand des Menüs genügt, und die Simulation wird direkt innerhalb Deines aktuellen Browser-Tabs geladen. Als visuelle Basis dienen die ohnehin vorhandenen Satellitenbilder und die dreidimensionalen Ansichten von Städten und Landschaften.

Unkomplizierter Start an jedem Ort der Welt

Im Gegensatz zu klassischen Flugsimulationen gibt es hier keinen langwierigen Startvorgang auf einer Landebahn. Das System wirft Dich stattdessen direkt an der Position ins Geschehen, an der sich Deine Kamera in Google Earth gerade befindet. Wenn Du also gerade die Skyline von Manhattan oder die Alpen betrachtest, beginnt Dein Flug genau dort. Das macht das Erkunden von bekannten Orten extrem schnell und dynamisch.

Die Steuerung über Maus und Tastatur

Für den Flug brauchst Du keine teure Hardware oder Joysticks. Die Navigation funktioniert direkt über die Maus oder das Trackpad Deines Laptops. Das macht den Einstieg sehr leicht, erfordert beim Kurvenflug aber dennoch etwas Fingerspitzengefühl. Die Physik im Hintergrund ist simpel, aber konsequent: Wer den Sinkflug unterschätzt oder zu nah an Hochhäuser heranfliegt, riskiert auch in der Browser-Variante einen virtuellen Absturz.

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