Nachhaltiger unterwegs: Google Maps setzt auf grüne Routen und Umweltzonen
Google Maps erweitert in Europa seine Funktionen für nachhaltige Mobilität - mit Radinfos, Umweltzonenwarnungen und effizienteren Routen.
Bildquelle: deepanker70 | pixabay
2 Min. Lesezeit
Google Maps will grün werden - und zwar nicht nur in der Darstellung. Mit einer Reihe neuer Funktionen macht Google seine Karten-App in Europa deutlich umweltbewusster: Fußgänger, Radfahrende und ÖPNV-Nutzer:innen stehen jetzt noch stärker im Fokus. Das Ziel: Weniger Emissionen, smartere Entscheidungen - und vielleicht ein bisschen weniger Stau.
Bereits 2023 hatte Google eine KI-gestützte Funktion eingeführt, die vorschlägt, ob man zu Fuß oder mit Bus und Bahn schneller ans Ziel kommt als mit dem Auto. Über 60 Städte nutzen das Feature bereits, nun folgen unter anderem Kopenhagen, Stockholm und Warschau. Wer also häufiger ohne Auto unterwegs ist, bekommt künftig intelligentere Routenoptionen angezeigt - inklusive Zeitvorteil.
Auch Fahrradfahrer:innen profitieren: In Städten wie Berlin, Hamburg, Wien oder Barcelona zeigt Maps künftig detaillierter, ob man auf einer Nebenstraße, einer Hauptstraße oder einem ausgewiesenen Radweg unterwegs ist - inklusive Info zu Steigungen und Verkehrsaufkommen. Insgesamt deckt Google jetzt 125.000 Kilometer an Radwegen weltweit ab.
Für Autofahrende gibt's die spritsparende Navigation, die längst weltweit verfügbar ist - sie bevorzugt nicht nur die schnellste, sondern auch die effizienteste Route. Laut Google wurden damit 2024 rund 2,7 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen vermieden - das entspricht etwa 630.000 stehenden Benzin-Pkw. Wer also nicht ganz aufs Auto verzichten kann (oder will), spart zumindest etwas beim Fahren.
Neu ist außerdem die Integration von Umweltzonen: Google Maps warnt nun in Städten wie Berlin oder London, wenn man mit dem eigenen Fahrzeug in eine Umweltzone fährt - und ob das überhaupt erlaubt ist. In den kommenden Monaten soll diese Funktion auf über 1.000 Zonen in ganz Europa ausgeweitet werden.
Auch für Städte selbst hat Google ein Angebot im Gepäck: Mit Project Green Light will man helfen, Ampelphasen intelligenter zu steuern. In 20 Städten auf vier Kontinenten wird das KI-System bereits getestet - Vilnius ist neu dabei. Das Ziel: Weniger Stop-and-Go, mehr grüne Welle.
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