Das Pixel 10a steht vor der Tür, und wenn man den aktuellen Leaks Glauben schenken darf, hat Google es dieses Jahr besonders eilig. Während wir uns früher bis zum Google I/O-Event im Mai gedulden mussten, soll die Vorbestellphase diesmal bereits am 18. Februar 2026 um 18:00 Uhr starten. Wer lieber erst zuschlägt, wenn das Gerät im Laden liegt, muss sich wohl bis zum 5. März gedulden. Google scheint den Release-Zyklus der a-Serie dauerhaft nach vorne zu schieben - vermutlich, um der Konkurrenz im Frühjahr nicht kampflos das Feld zu überlassen.
Technisch bleibt die Revolution allerdings aus, was bei einem Gerät der Mittelklasse niemanden ernsthaft schockieren sollte. Unter der Haube steckt laut den Informationen der Tensor G4. Wer auf den neuen G5-Chip gehofft hat, der in der restlichen Pixel-10-Riege für Furore sorgt, wird hier dezent enttäuscht. Google bleibt seiner Linie treu und spendiert dem "günstigen" Modell eben die Technik vom Vorjahr. Dazu gibt es gewohnte 8 GB RAM und wahlweise 128 GB oder 256 GB Speicher.
Die wirklich gute Nachricht für alle Sparfüchse: Die Preise bleiben stabil. Google verzichtet offenbar auf die inflationsbedingte Standard-Preiserhöhung. Mit 549 Euro für die Basisversion und 649 Euro für das Upgrade auf 256 GB bleibt das Pixel 10a in Regionen, in denen man nicht sofort einen Kleinkredit aufnehmen muss. Das Display bleibt bei kompakten 6,3 Zoll und bietet 120 Hz - im Jahr 2026 eher Pflicht als Kür, aber immerhin konsequent umgesetzt.
Optisch orientiert sich das 10a an den bereits bekannten Render-Bildern: Die Kamera-Leiste wird flacher, das Gehäuse runder, und die Farben hören auf klangvolle Namen wie Obsidian, Fog, Lavender und Berry. Unterm Strich serviert Google solide Hausmannskost. Wer ein zuverlässiges Smartphone ohne unnötigen Schnicksack sucht, könnte hier fündig werden - sofern man mit dem Gedanken leben kann, dass das Herzstück des Telefons nicht mehr ganz taufrisch ist.
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