Die Berliner Neobank N26 macht den nächsten Schritt - und zwar nicht im Banking, sondern im Mobilfunk. Ab Mai können Kund:innen direkt über die App einen Handyvertrag abschließen. Der Tarif soll über das Netz eines der großen deutschen Provider laufen, Namen nennt N26 noch nicht. Klar ist aber: Der Schritt ist Teil einer ehrgeizigen Wachstumsstrategie.
CEO Valentin Stalf sieht vor allem im deutschen Mobilfunkmarkt Luft nach unten - zumindest beim Preis. Während deutsche Nutzer:innen im Schnitt rund 50 Euro pro Monat für ihren Handyvertrag zahlen, seien vergleichbare Leistungen in anderen europäischen Ländern oft deutlich günstiger. Genau hier will N26 ansetzen - mit eigenen Angeboten, die sich gegen die Platzhirsche positionieren.
Die Idee: N26 soll nicht nur Konto, sondern Plattform werden. Der Mobilfunkstart ist nur ein Baustein. Parallel dazu plant die Neobank eine Expansion nach Osteuropa, insbesondere nach Rumänien. Dort sieht das Unternehmen eine hohe Nachfrage nach digitalen Bankdienstleistungen - und vergleichsweise wenig Konkurrenz.
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