In den USA ist bald Schluss mit PayPal in Google Wallet: Ab dem 13. Juni 2025 werden alle bestehenden PayPal-Verknüpfungen automatisch entfernt. Neue Hinzufügungen sind schon seit dem 11. April nicht mehr möglich. Nutzer müssen dann zwingend auf Kreditkarten, Debitkarten oder Bankkonten ausweichen, um weiter mit Google Wallet zu bezahlen.
Betroffen sind damit vor allem US-Nutzer, für die das eher ein Umweg als ein echtes Problem darstellt - schließlich ist die Kreditkarte dort Standard. Wer eine PayPal-Debitkarte besitzt, kann übrigens weiterhin zahlen. Für alle anderen bedeutet es: Zahlungsmethode umstellen, und zwar schnell.
Noch nichts in Deutschland - aber wie lange noch?
In Deutschland bleibt vorerst alles beim Alten. Noch. Eine offizielle Ansage von PayPal zur internationalen Strategie fehlt bislang. Sollte sich dieser Schritt aber weltweit ausrollen, dürfte das hierzulande deutlich mehr Nutzer treffen - denn Kreditkarten sind bei weitem nicht so verbreitet wie in den USA.
Die Entscheidung kommt nicht aus dem Nichts. PayPal hatte seine Google-Wallet-Unterstützung 2017 gestartet, damals noch unter dem Namen Android Pay. Mittlerweile entwickelt PayPal seine eigene App konsequent weiter - mit Funktionen wie „Tap to Pay“ auf dem iPhone oder Geldsammelaktionen. Es wirkt fast, als wolle man sich bewusst vom Google-Ökosystem lösen, um Nutzer in die eigene App zu ziehen.
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