DHL führt bargeldlose Zahlung bei Nachnahme und Zollgebühren ein

Christian Palm • 26.06.26 - 17:49 Uhr
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Ab Ende Juli 2026 akzeptiert DHL bei Nachnahme- und Zollsendungen Kartenzahlung und mobiles Bezahlen. Das ändert sich bei der Zustellung.
Offenes Paket

Wer ein DHL-Paket per Nachnahme erhält oder Zollgebühren bezahlen muss, braucht künftig nicht mehr zwingend Bargeld bereitzuhalten. Ab Ende Juli 2026 führt DHL die bargeldlose Bezahlung für diese Sendungen bundesweit ein.

Die Zahlung erfolgt direkt bei der Zustellung über den mobilen Handscanner der Zustellkraft. Kunden halten dafür ihre Karte oder ihr Smartphone einfach kontaktlos an das Gerät. Das soll den Bezahlvorgang beschleunigen und den Umgang mit Bargeld für Kunden und Zusteller reduzieren.

Diese Zahlungsmethoden werden unterstützt

Für Zollgebühren akzeptiert DHL mehrere bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten. Dazu gehören die Girocard, gängige Kreditkarten sowie mobile Bezahlverfahren wie Apple Pay oder Google Pay, sofern eine unterstützte Karte hinterlegt ist.

Bei Nachnahmesendungen bleibt die Auswahl dagegen eingeschränkt. Hier kann ausschließlich mit der Girocard bezahlt werden. Kreditkarten und mobile Wallets werden für diesen Anwendungsfall nicht unterstützt.

Mehr Komfort bei der Paketübergabe

Die Umstellung dürfte vor allem Empfängern helfen, die bisher bei einer Nachnahme- oder Zollsendung kurzfristig Bargeld organisieren mussten. Gleichzeitig entfällt für Zusteller das Hantieren mit Bargeld und Wechselgeld.

An der eigentlichen Zustellung ändert sich nichts. Lediglich die Bezahlung erfolgt künftig digital und kontaktlos über das mobile Terminal der Zustellkraft.

Nachnahme bleibt ein Sonderfall

Dass DHL bei Nachnahmesendungen ausschließlich die Girocard akzeptiert, dürfte einige Kunden überraschen. Während sich kontaktloses Bezahlen im Alltag längst etabliert hat, gelten bei der Nachnahme weiterhin besondere Abrechnungsprozesse, die derzeit nur über die Girocard unterstützt werden.

Wer regelmäßig Waren per Nachnahme bestellt, sollte deshalb auch künftig eine Girocard bereithalten. Bei Sendungen mit Zollgebühren ist die Auswahl der Zahlungsmittel dagegen deutlich flexibler.

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