Die KI-App DeepSeek hat innerhalb kürzester Zeit für Aufsehen gesorgt - sowohl durch ihre Leistungsfähigkeit als auch durch Datenschutzbedenken. Südkorea wirft der Anwendung vor, Daten an ByteDance, den Mutterkonzern von TikTok, weitergeleitet zu haben, wie BBC berichtet. Nach eingehenden Analysen wurden die Apps bereits am vergangenen Wochenende aus den App Stores entfernt.
Rasanter Aufstieg, abrupter Fall
DeepSeek sorgte für eine Schockwelle in der KI-Welt: Die App bot eine kostengünstige Alternative zu großen US-KI-Modellen wie ChatGPT und kletterte damit über Nacht an die Spitze der App-Store-Charts. Doch nun stehen schwerwiegende Datenschutzvorwürfe im Raum.
Sicherheitsanalyse bestätigt Datenweitergabe
Die Cybersecurity-Firma Security Scorecard veröffentlichte einen detaillierten Blog-Beitrag, in dem sie nachweist, dass DeepSeek umfangreich mit ByteDance-Diensten kommuniziert. Diese Erkenntnisse haben nicht nur in Südkorea, sondern weltweit zu Bedenken geführt.
Besonders problematisch: Es ist unklar, welche Daten genau übertragen wurden und in welchem Umfang Nutzerdaten betroffen sind. Angesichts der aktuellen Enthüllungen wird dringend empfohlen, keine persönlichen oder sensiblen Daten in den Chatbot einzugeben.
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