Es ist so weit: Google erlaubt endlich, die Adressleiste in der mobilen Chrome-Version an den unteren Bildschirmrand zu verlegen - oder eben oben zu lassen. Ein Feature, das iOS-Nutzer schon Ewigkeiten kennen, kommt damit nun auch offiziell im Google-Universum an. Und ja, getestet wurde das Ganze schon länger, aber diesmal soll es wirklich für alle kommen.
Die Umsetzung ist erfreulich simpel: Ein langer Druck auf die Adressleiste bringt die neue Option „Adressleiste nach unten verschieben“ zum Vorschein. Alternativ geht's auch über die Einstellungen unter dem Menüpunkt „Adressleiste“. Dort lässt sich künftig festlegen, wo genau der kleine Balken wohnt - oben oder unten.
Die Funktion wird ab sofort schrittweise ausgerollt. Google spricht davon, dass alle Nutzer in den kommenden Wochen Zugriff bekommen. Mit der Anpassung reagiert man auf den Wunsch vieler User, die je nach Displaygröße oder Handgröße lieber „unten tippen“ als sich zu verrenken.
Für Menschen mit kleinen Händen, großen Smartphones oder einfach nur ergonomischem Anspruch ist das eine willkommene Neuerung. Für Puristen, die beim Scrollen mit dem Daumen lieber oben bleiben, ebenfalls. Oder anders gesagt: Es ist eines dieser Features, das keinen stört - aber manchen den Alltag deutlich angenehmer macht.
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