Das iPhone XS ist jetzt offiziell vintage. Apple hat das Modell, das 2018 als Nachfolger des iPhone X erschien, auf die hauseigene Liste der „Vintage-Produkte“ gesetzt - ein stilles Ende für ein eher stilles Kapitel der iPhone-Geschichte.
Bereits im November 2023 hatte Apple das iPhone XS Max als vintage eingestuft, nun folgt auch das kleinere Geschwistermodell. Damit gelten beide Geräte nun als offiziell „gealtert“ - zumindest aus Sicht des Herstellers. Apple bezeichnet Produkte als vintage, wenn sie fünf Jahre nach dem letzten offiziellen Verkauf diesen Status erreichen.
Das iPhone XS war damals ein typisches S-Modell: äußerlich nahezu identisch mit dem iPhone X, aber mit verbessertem Innenleben. Ein A12 Bionic, etwas bessere Kameras und erstmals Dual-SIM-Support per eSIM - solide Upgrades, aber wenig Aufregung. Wer damals schon auf den großen Wurf wartete, musste sich bis zum iPhone 12 gedulden.
Der Vintage-Status bedeutet: Reparaturen sind weiterhin möglich, aber nur solange Ersatzteile verfügbar sind. In der Praxis heißt das: Wer noch ein iPhone XS nutzt, sollte sich langsam Gedanken über ein Upgrade machen. Denn in zwei Jahren wird Apple das Gerät dann als obsolet einstufen - ab dann gibt's keine Hardware-Unterstützung mehr, auch nicht über autorisierte Service-Partner.
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