Apple hat mal wieder an der Preisschraube gedreht, dieses Mal in Brasilien. Die Preise für iCloud- und Apple-One-Abos steigen ab sofort um bis zu 34 Prozent. Offizielle Begründung? Nö. Inoffiziell dürfte es an der schwachen Landeswährung und steigenden Steuern liegen. Der brasilianische Real hat in den letzten Jahren rund 15 bis 20 Prozent gegenüber dem US-Dollar eingebüßt und das holt sich Apple jetzt offenbar zurück.
Konkret wird der kleinste iCloud-Plan mit 50 GB von bisher R$4,90 auf R$5,90 erhöht. Die 12-TB-Option klettert gleich um 100 Real auf R$399,90. Bei Apple One bleibt der Einzelplan zwar bei R$42,90, aber das Familienpaket kostet ab sofort R$59,90 (plus 9%) und das Premium-Abo steigt auf stolze R$99,90 monatlich. Für viele Brasilianer dürfte das trotz Apple-Diensten unter einem Dach langsam an der Schmerzgrenze kratzen.
Unklar ist, ob auch andere Apple-Services wie Apple Music oder TV+ folgen werden. Angesichts des Musters in der Vergangenheit kann man aber davon ausgehen, dass das nur eine Frage der Zeit ist.
Die Preisanpassung zeigt, dass Apple-Dienste längst keine Nebeneinnahmequelle mehr sind, sondern zentraler Teil der Strategie. Und wenn lokale Währungen schwächeln, wird's halt angepasst - Kundenfreundlichkeit hin oder her.
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