EU verhängt 500-Millionen-Euro-Strafe gegen Apple wegen Verstoßes gegen Digital Markets Act

Christian Palm • 23.04.25 - 12:48 Uhr
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Apple muss 500 Millionen Euro Strafe zahlen – wegen DMA-Verstoß. Die EU kritisiert: Der Konzern behindert App-Anbieter bei externen Angeboten.
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Die EU hat mal wieder zugeschlagen - diesmal trifft's Apple. 500 Millionen Euro Bußgeld, weil der Konzern App-Entwickler gezielt daran gehindert haben soll, auf günstigere Angebote außerhalb des App Stores hinzuweisen. Klingt wie ein Plot aus einem alten Monopoly-Spiel - ist aber Realität, geregelt durch den Digital Markets Act (DMA).

Der Vorwurf: Wer eine App im Store veröffentlicht, darf Nutzer zwar gerne zur Kasse bitten - aber wehe, es geht günstiger auf einer externen Website. Apple hat solche Hinweise laut EU blockiert oder massiv erschwert. Also: Schön zahlen oder schweigen.

Die EU findet das wenig witzig. Immerhin verlangt der DMA, dass sogenannte Gatekeeper wie Apple fairen Wettbewerb ermöglichen. Und fair bedeutet hier: Wenn Spotify oder Tinder außerhalb des App Stores günstiger sind, darf man das sagen. Punkt.

Apple sieht das natürlich anders. Laut eigener Aussage schützt man Nutzer vor „verwirrenden oder betrügerischen Angeboten“. Die Kommission sieht eher einen Schutz vor Konkurrenz. Und jetzt? Apple legt voraussichtlich Berufung ein - und könnte damit das neue Lieblingsziel der EU-Kommission bleiben.

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