Apple schickt Kamerateams durch Deutschland - für bessere Maps-Bilder

Michi Neumann • 12.05.2025
2 Min. Lesezeit • 0 Kommentare
Apple startet neue Kamera-Fahrten durch Deutschland, um das Kartenmaterial und die Umsehen-Funktion von Apple Maps zu verbessern - auch zu Fuß.
Maps Karte

Apple Maps bekommt ein Update - nicht per Software, sondern mit Kameras auf deutschen Straßen. Ab sofort sind wieder Fahrzeuge des Konzerns unterwegs, um Bildmaterial für die hauseigene Karten-App zu sammeln. Ziel ist es, das Kartenmaterial weiter zu verbessern und die Funktion Umsehen auszubauen - Apples Antwort auf Googles Street View.

Dabei setzt Apple nicht nur auf Autos mit Dachkamera, sondern auch auf Mitarbeitende, die zu Fuß unterwegs sind. Ausgerüstet mit Rucksack-Technik werden sie vor allem in Fußgängerzonen, Parks oder anderen für Fahrzeuge unzugänglichen Bereichen fotografieren. Erste Beobachtungen deuten darauf hin, dass einige dieser Aufnahmeteams bereits in größeren Städten unterwegs sind.

Die Umsehen-Funktion ist über ein Fernglas-Symbol in der Karten-App erreichbar. Damit lassen sich Straßenzüge in hochauflösender 3D-Optik ansehen - hilfreich für alle, die lieber einmal virtuell an der Hausnummer vorbeilaufen, bevor sie sie real suchen.

Datenschutz bleibt bei solchen Vorhaben naturgemäß ein sensibles Thema. Apple betont wie gewohnt, dass Gesichter und Autokennzeichen automatisch unkenntlich gemacht werden. Nutzer können darüber hinaus bestimmte Aufnahmen melden oder entfernen lassen. Entsprechende Informationen, inklusive einer Liste der Erfassungsregionen, gibt es auf einer speziell eingerichteten Webseite - samt PDF für besonders motivierte Einleser.

Apple verfolgt mit dem Ausbau seiner Kartenlösung eine klare Strategie: unabhängig von externen Datenquellen zu werden und Google Maps Stück für Stück das Wasser abzugraben. Dass die Bildqualität in Umsehen dabei regelmäßig gelobt wird, dürfte der Motivation nicht schaden.

Und falls du Apple Maps lieber ganz ohne iPhone oder Mac nutzen willst - ja, das geht: Apple hat seinen Kartendienst mittlerweile auch für den Browser geöffnet. Hier zeigen wir, wie das funktioniert.

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