Apple könnte noch 2025 einen neuen HomePod mit Display auf den Markt bringen, aber bitte keine allzu großen Erwartungen: Laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman handelt es sich beim wahrscheinlichen Modellstart um eine eher reduzierte Variante. Eine komplexere, smartere Version mit roboterähnlicher Funktionalität ist frühestens 2026 ein Thema.
Grund für die gebremste Entwicklung: Apples hausgemachte KI-Krise. Die ursprünglich für iOS 18 angekündigten Verbesserungen für Siri wurden bekanntlich auf unbestimmte Zeit verschoben. Und was für das iPhone nicht fertig ist, taugt natürlich auch nicht für ein neues Smart-Home-Gerät mit Display.
Der erste HomePod-Screen-Prototyp erinnert optisch offenbar an eine Mischung aus Schreibtischlampe und Amazons Echo Show. Der Bildschirm soll etwa die Fläche von zwei iPhones haben. Die Funktionalität hingegen wird zum Start überschaubar bleiben. Apple will sich mit diesem Gerät wohl erst einmal in Position bringen.
Die spannendere Version soll hingegen deutlich mehr können: ein drehbares Display, eine anpassbare Persönlichkeit und die Fähigkeit, sich aktiv auf Nutzungsgewohnheiten einzustellen. Also genau das, was man gerne als visionär verkaufen möchte, aber in diesem Jahrzehnt vermutlich nur als PowerPoint-Folie existiert.
Für den ersten Wurf gilt: Besser irgendwas im Regal stehen haben als gar nichts. Wer auf ein echtes Siri-Revival oder gar so etwas wie "persönliche KI" hofft, muss sich weiter gedulden. Zumal Apple derzeit vor allem mit Aufholen beschäftigt ist und nicht unbedingt mit Innovationen glänzt.
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