Apple sortiert weiter aus. Dieses Mal erwischt es drei MacBooks aus der Intel-Ära und ein iPhone-Modell. Die Geräte landen auf Apples Obsolet- bzw. Vintage-Liste und können künftig nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr repariert werden.
Obsolet: Das MacBook Air 11" (Anfang 2015) sowie die MacBook Pro 13" und 15" von 2017 sind ab sofort offiziell Geschichte. Heißt im Apple-Jargon: Keine Ersatzteile, kein Support, keine Gnade. Außer vielleicht für den Akku - sofern noch einer rumliegt. Die drei Modelle stammen allesamt aus der Intel-Zeit und waren einst Hoffnungsträger für mobile Power-User.
Mit dem 11-Zoll-MacBook Air verabschiedet sich gleichzeitig das kleinste Apple-Notebook aller Zeiten. Das handliche Format galt lange als Geheimtipp für Studierende und Jetsetter mit Platzmangel im Rucksack. Heute wirkt es mit seinem breiten Bildschirmrand eher wie ein Technikrelikt aus grauer Vor-M1-Zeit.
Die beiden MacBook Pros von 2017 trugen zudem die berühmte - oder eher berüchtigte - Touch Bar. Apples Versuch, die Funktionstasten durch ein OLED-Touch-Display zu ersetzen, scheiterte krachend. 2023 wurde das Konzept beerdigt, und wohl kaum jemand hat eine Träne verdrückt.
Weniger dramatisch: Das iPhone 8 Plus (64 GB und 256 GB) wurde als "vintage" eingestuft. Reparaturen sind damit noch möglich, aber nur solange Teile verfügbar sind - maximal zwei weitere Jahre. Das Modell war 2017 mit Dual-Kamera und klassischem Home-Button eine solide Wahl, wurde aber rasch vom iPhone X in den Schatten gestellt.
Wie immer bei Apple: Wer Altgeräte nutzt, sollte sich besser heute als morgen um ein Backup und einen Nachfolger kümmern. Oder hoffen, dass der Akku durchhält.
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