Mit iOS 26.1 hat Apple still und leise eine kleine, aber alltagsrelevante Änderung eingeführt: Wer morgens mit halbgeschlossenen Augen nach dem „Stop“-Button für den Wecker tastet, bekommt jetzt einen „Slide to stop“-Regler serviert. Statt einfach tippen heißt es also: wischen. Der Grund? Zu viele Nutzer haben ihre Alarme versehentlich beendet - ein Problem, das zu ungewolltem Ausschlafen führen kann.
Der neue Slider erinnert an ein echtes Apple-Relikt: den ikonischen „Slide to unlock“-Regler des ersten iPhones. Auch für eingehende Anrufe wurde er einst verwendet. Jetzt feiert das Konzept sein Comeback - diesmal, um uns etwas bewusster aus dem Schlaf zu holen.
Das Design folgt klarer Logik: Ein Wisch ist schwieriger als ein Tipp, also reduziert sich das Risiko des versehentlichen Deaktivierens. Gleichzeitig polarisiert die Änderung - manche Nutzer loben die zusätzliche Sicherheit, andere vermissen den schnellen, vertrauten Fingertipp.
Apple scheint sich der möglichen Kritik bewusst zu sein und liefert prompt eine Lösung: Wer das alte Verhalten bevorzugt, kann in Einstellungen ⇾ Bedienungshilfen ⇾ Tippen den Schalter „Einzeltippaktionen bevorzugen“ aktivieren. Danach ist der Slider Geschichte, und der klassische „Stop“-Button kehrt zurück.
Ein nettes Detail am Rande: Apple beweist, dass selbst nach über 15 Jahren iPhone-Geschichte alte UI-Elemente nicht aussterben - sie warten nur auf ihr Comeback.
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