Apple schaltet bereits in den M5-Gang: Laut Bloomberg steht die Massenproduktion neuer MacBook-Modelle kurz bevor. Die nächste Generation soll mit dem frischen M5-Chip laufen. Das klingt nach einem saftigen Leistungssprung gegenüber der M3-Reihe, die sich bei Nutzern und Benchmarks gleichermaßen gut verkauft hat.
Beim Zeitplan herrscht allerdings noch leichte Apple-typische Unschärfe. Ursprünglich war der Launch der MacBook-Pro-Varianten für Herbst 2025 vorgesehen. Inzwischen deutet vieles darauf hin, dass die Geräte erst Anfang 2026 erscheinen. Die MacBook-Air-Reihe soll wie gewohnt im Frühjahr nachziehen - womöglich schon im März.
Neben den Notebooks rührt sich auch etwas im Monitor-Segment. Apple arbeitet an zwei neuen Displays, eines davon ist fast sicher das Update des Studio Displays, das 2022 auf den Markt kam. Gerüchte sprechen von Mini-LED-Technologie, die für mehr Helligkeit, besseren Kontrast und kräftigere Farben sorgen soll. Wäre ein sinnvolles Upgrade: Das aktuelle Studio Display ist scharf und solide, wirkt technisch aber mittlerweile wie ein hübsch polierter Oldtimer.
Mini-LED im Studio Display hätte auch eine gewisse Symbolik. Apple setzt die Technik bereits beim iPad Pro ein - der Sprung auf größere Panels wäre also konsequent. Ob das Studio Display dann preislich ebenfalls ein “Pro”-Label verdient, wird sich zeigen.
Die Kombination aus neuen M5-Macs und einem runderneuerten Monitor-Lineup dürfte vor allem Profis und Kreative ins Auge fallen. Für die breite Masse heißt es: abwarten, bis die Air-Modelle im Frühjahr die Bühne betreten - und hoffen, dass Apple den Leistungshunger nicht gleich wieder mit Preiserhöhungen paart.
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