Apple hat das offizielle Programm der Worldwide Developers Conference 2025 bekannt gegeben, nachdem sie schon angekündigt wurde - und ja, es klingt wie immer: groß, offen für alle und voller Superlative. Vom 9. bis 13. Juni will Cupertino der Entwicklerwelt zeigen, wie die Zukunft von iOS, macOS & Co aussieht. Doch der Druck ist hoch: Nach den zuletzt verschobenen Siri-Funktionen und stagnierenden KI-Plänen wird Apple liefern müssen.
Los geht's mit der Keynote am Montagabend (9. Juni, 19 Uhr deutscher Zeit), die live auf apple.com, Apples YouTube-Kanal, die Apple TV-App und über die Developer App gestreamt wird. Traditionell bekommen wir dort erste Einblicke in das neue iOS, macOS, watchOS, tvOS, visionOS - und in das, was Apple mit „Apple Intelligence“ meint. Erwartet werden ein runderneuertes Siri (vielleicht sogar LLM-basiert), neue systemweite AI-Funktionen und mehr Third-Party-Integration, getrieben vom Druck der EU und dem Digital Markets Act.
Drei Stunden später (22 Uhr) folgt die „Platforms State of the Union“, Apples Deep Dive für Entwickler. Hier geht's zur Sache: neue Frameworks, API-Updates, Swift-Erweiterungen und wahrscheinlich ein paar Überraschungen für die Vision Pro - sofern Apple das Gerät nicht stillschweigend auf Sparflamme hält.
Mehr als 100 Sessions, über 1.000 eingeladene Developer vor Ort, Remote-Labs, Einzeltermine mit Apple-Expert:innen, Foren-Support - das Paket ist wie immer prall geschnürt. Der Zugriff läuft über die WWDC25-Webseite, die Developer-App und YouTube.
Auch die Swift Student Challenge darf natürlich nicht fehlen: Apple lädt erneut junge Talente in den Apple Park, diesmal sogar 50 als „Distinguished Winners“. Ob daraus der nächste Craig Federighi erwächst? Man darf gespannt sein.
Doch jenseits aller Buzzwords bleibt die große Frage: Kann Apple dieses Mal den Schalter Richtung „AI-First“ wirklich umlegen - oder bleibt es bei hübsch präsentierten, aber halbgaren Features?
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