Apple hat heute bei seinem „Awe dropping“-Event gleich zu Beginn die AirPods Pro 3 aus dem Hut gezogen. Überraschung? Eher nicht. Aber die neuen In-Ears haben tatsächlich ein paar Tricks mehr auf Lager als ihre Vorgänger.
Das Design wurde dezent überarbeitet: kleinere Stöpsel, jetzt mit fünf statt vier Ohrpassstücken, damit sie auch wirklich jedem Ohr passen. Die Active Noise Cancellation (ANC) soll doppelt so stark arbeiten wie bei den AirPods Pro 2. Apple spricht gewohnt selbstbewusst von der „weltweit besten Geräuschunterdrückung“. Skepsis erlaubt, aber der Schritt klingt plausibel.
Interessant ist die neue Transparenz: Nicht nur Umgebungsgeräusche werden durchgelassen, sondern gleich personalisiert gefiltert. Dazu kommt ein Feature, das fast nach Science-Fiction riecht: Live-Übersetzung, angetrieben von „Apple Intelligence“. Im Klartext: Wer mit Menschen in anderen Sprachen spricht, bekommt die Übersetzung direkt ins Ohr. Klingt nach Babel-Fisch, nur ohne die schleimige Alien-Optik.
Auch beim Alltagstauglichen hat Apple nachgelegt: 8 Stunden Laufzeit pro Ladung, bis zu 10 Stunden, wenn sie als Hörhilfe eingesetzt werden. Dazu Herzfrequenzsensoren und erstmals eine IP57-Zertifizierung gegen Wasser und Schweiß. Damit dürften sie auch im Fitnessstudio überleben, wenn man es mit dem Crosstrainer ernst meint.
Der Preis bleibt bei 249 Dollar - Apple verlangt also nicht mehr als bisher. Vorbestellungen sind ab heute, dem 9. September, möglich. Ausgeliefert wird ab dem 19. September.
Wer sich jetzt fragt, ob das alles nach einem echten Upgrade klingt: Es ist definitiv mehr als ein kosmetisches Update. Ob Live-Übersetzung und Herzsensor aber den Alltag wirklich bereichern oder eher nette Gimmicks bleiben, wird sich im Gebrauch zeigen.
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