Apple, bekannt für seine Preisgestaltung im oberen Segment, plant offenbar, die AirPods Pro-Reihe noch weiter nach oben zu treiben. Gerüchte verdichten sich, dass noch in diesem Jahr eine "High-End"-Variante der AirPods Pro 3 auf den Markt kommen soll. Das berichtet zumindest Ming-Chi Kuo, seines Zeichens Analyst und in der Regel gut informiert, wenn es um Apple-Interna geht.
Was genau "High-End" in diesem Fall bedeutet, lässt Raum für Spekulationen. Klar ist: Es geht um mehr als nur eine neue Farbe. Wahrscheinlich dürfen wir uns auf verbesserte Audiocodecs, edlere Materialien und vielleicht sogar auf eine noch ausgefeiltere Geräuschunterdrückung freuen. Ob das den Aufpreis rechtfertigt, muss jeder selbst entscheiden.
Klar ist aber auch: Apple zielt hier auf eine Käuferschicht ab, der Geld keine allzu große Rolle spielt. Audiophile Menschen, die jedes Detail in ihrer Musik hören wollen und bereit sind, dafür tief in die Tasche zu greifen. Ob diese Zielgruppe groß genug ist, um eine eigene Produktlinie zu rechtfertigen, wird sich zeigen.
Apple selbst hat sich zu den Gerüchten natürlich noch nicht geäußert. Stattdessen hüllt man sich in das übliche Schweigen. Aber mal ehrlich: Würde Apple jemals vorab bestätigen, dass sie an einem noch teureren Produkt arbeiten? Das wäre ja fast schon ehrlich.
Die aktuelle Strategie, verschiedene Preisklassen innerhalb einer Produktlinie anzubieten, ist nicht neu. Schon beim iPhone gibt es ja schließlich das Standardmodell und die Pro-Variante. Warum also nicht auch bei den AirPods? Konkurrenzdruck belebt das Geschäft, heißt es. Ob das für den Endkunden am Ende wirklich ein Vorteil ist, ist aber eine andere Frage. Zumindest Apples Bankkonto dürfte sich über die zusätzlichen Einnahmen freuen.
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