Samsung hat das Galaxy S25 Edge offiziell vorgestellt - und schiebt ein Statement hinterher: Schlank geht auch in Premium. Nur 5,85 mm dünn, 163 Gramm leicht, trotzdem vollgepackt mit Technik, die sich nicht verstecken muss. Das Gerät wirkt wie eine Rückbesinnung auf elegante Bauweise - nur diesmal ohne Kompromisse bei der Ausstattung.
Das Gehäuse besteht aus einem Titanrahmen, vorne Gorilla Glass Ceramic 2, hinten Gorilla Glass Victus 2 - robust, aber edel. Die IP68-Zertifizierung bleibt natürlich an Bord. Farblich gibt's klassisches Titan Silber, Jetblack und ein etwas verspielteres Icyblue.
Im Inneren werkelt der Snapdragon 8 Gen 3 "for Galaxy", kombiniert mit 12 GB RAM und bis zu 512 GB Speicher. Das 6,7 Zoll große AMOLED-Display (QHD+) bietet eine adaptive Bildrate von bis zu 120 Hz und Samsungs „Vision Booster“-Technologie für bessere Ablesbarkeit bei Sonnenlicht. Die ProScaler-Technik soll besonders bei schnellen Bildinhalten, etwa Games, für schärfere Kanten sorgen.
Apropos Games: Samsung hat dem S25 Edge eine überarbeitete Dampfkammer spendiert. Zusammen mit dem neuen KI-Energiemanagement will man auch bei längeren Sessions die Performance hoch und die Temperatur niedrig halten. Klingt gut - aber der 3.900 mAh Akku dürfte in dieser Gewichtsklasse trotzdem schneller an seine Grenzen kommen als bei massiveren Geräten. Immerhin: 55 Prozent in 30 Minuten sind drin - wenn man ein 25W-Netzteil extra kauft.
Bei der Kamera fährt Samsung groß auf: 200 MP Hauptkamera mit OIS und KI-Support durch die „ProVisual Engine“. Dazu Adaptive Pixel, Night Video und Spielereien wie „Sketch to Image“ - also aus Kritzelei wird KI-generiertes Kunstwerk. Nachbearbeitung? Geht mit Audio Eraser und Object Eraser direkt am Gerät. Die Selfie-Kamera kommt mit 12 MP und dürfte wie üblich solide, aber nicht spektakulär sein.
Das Galaxy S25 Edge läuft mit Android 15 und One UI 7. Wer es haben will: Ab 30. Mai geht es los, ab 1.249 Euro (256 GB) beziehungsweise 1.369 Euro (512 GB).
Kommentare (0)